Isola di Sant'Andrea in Gallipoli: Anfahrt und Wissenswertes
2026-03-17
Gut eine Seemeile vor der Küste von Gallipoli erhebt sich eine flache, felsige Silhouette aus dem Ionischen Meer. Die Isola di Sant'Andrea ist einer jener Orte, die man jeden Tag am Horizont sieht, ohne wirklich zu wissen, was sie birgt. Keine Strandbars, keine Liegestühle, keine Touristenpfade — nur ein Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert, ein Teppich aus niedriger Vegetation und eine der bedeutendsten Seevogelkolonien im Mittelmeer. Die Insel kann nicht zu Fuß besucht werden: Sie ist ausschließlich per Boot erreichbar und wird vom Wasser aus erlebt.
Was ist die Isola di Sant'Andrea
Die Isola di Sant'Andrea ist eine flache Kalksteininsel von etwa 500 Metern Länge im Regionalen Naturpark Isola di Sant'Andrea und Küste von Punta Pizzo. Sie ist ein Meeresschutzgebiet und das Betreten der Insel ist nicht gestattet, um das empfindliche Ökosystem zu schützen.
Star der Insel ist die Korallenmöwe (Larus audouinii), eine seltene, als gefährdet eingestufte Art. Die Insel beherbergt eine der letzten stabilen Brutkolonien im westlichen Mittelmeer: Zwischen April und Juli nisten hier Hunderte von Paaren. Der Meeresboden ist reich an Posidonia-Wiesen, die zur außergewöhnlichen Klarheit des Wassers beitragen.
Ein im 19. Jahrhundert erbauter Leuchtturm ist von der Küste Gallipolis aus sichtbar und zum Wahrzeichen der Landschaft geworden.
Anfahrt: nur per Boot ab Gallipoli
Es gibt keine Linienfähren, keine Anlegestellen auf der Insel und das Schwimmen dorthin wäre wegen der Strömungen gefährlich. Der einzige Weg zur Isola di Sant'Andrea führt per Boot.
Der Tour A — Südküste von Sea Tour Gallipoli hat die Insel in seiner Route. Abfahrt vom Molo Scale Nove im Zentrum von Gallipoli, entlang der Südküste vorbei an Baia Verde, Punta della Suina und Punta Pizzo bis zur Insel. Die Fahrt dauert etwa 3 Stunden und beinhaltet Badestopps, Schnorchelzeit, Schnorchelausrüstung und einen Aperitivo mit lokalen Produkten — alles im Preis inbegriffen.
Was man vom Wasser aus sieht
Bei der Annäherung an die Insel fällt als Erstes die Wasserfarbe auf: vom Smaragdgrün der Küste zum Tiefblau des offenen Meeres in wenigen Minuten. Bei ruhiger See beträgt die Sichtweite über 15 Meter. Man erkennt die Kalksteinwände, die Möwenkolonien im Flug und die dunklen Formen der Posidonia-Wiesen auf dem Grund.
In den umliegenden Gewässern sind Kraken, Seesterne, Geißbrassen und Meerjunker keine Seltenheit.
Sonnenuntergang an der Insel
Der Sunset Tour passiert die Insel zur goldenen Stunde. Die Sonne sinkt direkt über dem Ionischen Meer, der Leuchtturm zeichnet sich gegen den orangerosa Himmel ab — eine Perspektive, die vom Land aus unerreichbar ist.
Schnorcheln rund um die Insel
Die Gewässer um die Insel gehören zu den klarsten der Region, erfordern aber etwas Erfahrung. Die Tiefe ist größer als in den Küstenbuchten — 5 bis 10 Meter auch nahe der Insel — und Strömungen können auftreten. Der Meeresboden belohnt mit Schwämmen, Algen, Fischschwärmen und der Möglichkeit, Nacktschnecken und kleine Krebstiere zu entdecken. Weitere Schnorchelspots finden Sie in unserem Guide zu den besten Schnorchelspots im Salento.
Praktische Tipps
Beste Zeit: Juni bis September, ideale Bedingungen im Juni und Juli. Im August früh buchen. Wetter: Bei starkem Nord- oder Südwind ist die Fahrt zur Insel möglicherweise nicht möglich. Mitbringen: Sonnencreme, Hut, Badeanzug, Handtuch und Kamera. Wasser und Aperitivo sind an Bord inklusive.
Erleben Sie die Insel mit Sea Tour
Wählen Sie den Tour Süd für einen Tagesbesuch oder den Sunset Tour für die Insel im Abendlicht. Jetzt buchen — das schönste Meer des Salento wartet nur eine Seemeile vor der Küste.
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